#MeerDiversität [DEU]

#MeerDiversität [DEU]

Am 20. Februar 2020 führte das Center for Maritime Strategy & Security am ISPK eine Konferenz zum Thema „Meer. Diversität.“ durch. Unter dem ambitionierten Untertitel „Frischer Wind: Seestrategie und Maritime Sicherheit neu denken.“ brachte die Veranstaltung rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik, Streitkräften, Sicherheitspolitik und Wirtschaft im Kieler Marinestützpunkt zusammen. Ausgehend von der These, dass die sicherheitspolitische Community of Interest noch immer von „alten, weisen Männern“ dominiert sei, rief die Tagung vornehmlich Angehörige der Jahrgänge 1980+ zum Erfahrungsaustausch auf. Jene Young Professionals aus dem zivilen und militärischen Bereich fordern – und bieten gleichzeitig – mehr Kreativität, Mut, Innovation sowie Offenheit bei der Betrachtung, Analyse und Umsetzung von maritimen Gedanken. Sie denken anders über Marinestrategie, maritime Sicherheit und über die Relevanz des praktischen Austauschs zwischen Wissenschaft, Politik und Streitkräften. Sie sind es, die altes in Frage stellen und eigene konstruktive Überlegungen einbringen wollen und werden. In den traditionellen Rollenbildern von großen Institutionen ist diese disruptive Art nicht immer unproblematisch. Umso hilfreicher waren im Anschluss an die Eröffnungsansprache von Dr. Sebastian Bruns die drei gewinnbringenden und ehrlichen Impulsreferate von Siemtje Möller, Mitglied des Deutschen Bundestages, Johannes Peters, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am ISPK, sowie Flottillenadmiral Christian Bock, Kommandeur Einsatzflottille 1 der Deutschen Marine. Korvettenkapitän Tanja Merkl, Kommandantin des Minenboots „Datteln“, hatte zuvor per Videobo(o)tschaft aus der Nordsee auf den vielfältigen Austausch zum diversen Mindset in der Sicherheitspolitik und Marine eingestimmt. In der Q&A mit von der Partie waren auch einige „Junggebliebene“ wie der ehemalige Kommandeur des Joint Forces Command Brunssum, General a.D. Hans-Lothar Domröse, sowie Redakteure von MarineForum und Europäische Sicherheit & Technik.

Die Diskussion über #MeerDiversität wird vom ISPK, das seit Jahren insbesondere bei den Veranstaltungen der Kiel Seapower Series intensiv mehr jüngere Kolleginnen und Kollegen auf Podien und ins Plenum einbringt, fortgesetzt.

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The Institute for Security Policy at Kiel University (ISPK) provides research, analysis and commentary on conflicts and strategic issues. ISPK is committed to furthering the security policy discourse in Germany and abroad by way of focused, interdisciplinary, policy-oriented research.